Das war der DBS Future Demo Day 2018

Neue digitale Lösungen für den Gebäudelebenszyklus

 

Rund 120 Teilnehmer kamen im Rahmen des DBS Future Demo Days zum Testing der in den DBS-Streams 2018 erarbeiteten Prototypen. Ziel war, in der vorerst letzten Phase der Konzeptentwicklung  Feedback, Wünsche und Ideen einzusammeln, um für die nächste Stufe – die Entwicklung von MVP’s – eine breitere Basis zu schaffen. 

 
„Die Ergebnisse beweisen, dass integrales Denken und Arbeiten eine Notwendigkeit für innovative Geschäftsprozesse darstellen. Der branchenübergreifende Input, den wir hier bekommen haben, ist einzigartig“, fasst Claus Stadler, UBM Development AG, das Ergebnis stellvertretend für die 9 Clubmitglieder zusammen, die sich 2018 zu dieser in der österreichischen Bau- und Immobilienbranche bis dato einzigartigen Kooperationsform zusammengeschlossen haben. 

Anschließend lud DBS-Programmpartner Wien 3420 zum gemeinsamen „CLUB Seestadt“, in dessen Rahmen Impulsvorträge von Fraunhofer und Atos zunächst Einblick in aktuelle Industrie 4.0-Entwicklungen gaben. Zum Abschluss diskutierte eine aus den Reihen der Clubmitglieder hochkarätig besetzte Podiumsrunde unter der Leitung von Wojciech Czaja über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung. Fazit: Technologische Lösungen alleine sind zu wenig, um die in Bezug auf Forschung und Innovation etwas behäbige Branche im Zeitalter der Digitalisierung voranzutreiben. Im Vordergrund steht ein transparentes, integrales und prozessoptimiertes Vorgehen über alle Phasen des Gebäudelebenszyklus hinweg, um Verschwendungspotenziale aufzudecken und gemeinsam neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

2019: Fortführung in aspern Die Seestadt Wiens

 

Ab 2019 sollen die nun entwickelten Lösungen im Rahmen eines in aspern Die Seestadt Wiens eingerichteten DBS-Clubs weiterentwickelt und mit weiteren Lösungen ergänzt werden. So soll in einem der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas eine einzigartige Plattform für Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft, Infrastruktur und Industrieunternehmen, Forschung und Wissenschaft, Technologieexperten und Jungunternehmen mit Schwerpunkt auf digitalen Technologien entstehen.

 

„Die Wien 3420 versteht sich als Sparringpartner für Investoren, Bauherren und Unternehmen. Es freut uns daher sehr, ein solch ambitioniertes Projekt aktiv zu unterstützen“, betont Gerhard Schuster, Vorstandsvorsitzender der Wien 3420 aspern Development AG.

 

Ziel ist es, branchenübergreifend technologieorientierte und innovative Geschäftsprozesse, Verfahren und Produkte für die innovative Planung, Errichtung, den Betrieb und die Finanzierung von Gebäuden und deren Umgebung zu identifizieren, zu entwickeln und zu testen. „Neue Lösungen brauchen unmittelbare Markterfahrungen, um weiterentwickelt werden zu können. Wir werden uns daher auch um eine entsprechende Beteiligung der Bauträger und Projektentwickler vor Ort bemühen“, kündigt Schuster an.

Alle Fotos können in hoher Auflösung angefordert werden: office@diefink.at

Video: DBS Future Demo Day | 3. Oktober 2018